Künzli, Arnold:
Gotteskrise.
Fragen zu Hiob. Lob des Agnostizismus.

Broschiert, 352 Seiten, 12,5 x 19 cm, 272 gr, in deutscher Sprache.
1998, Rowohlt Taschenbuch.
ISBN: 978-3-499-55596-1

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Zum Inhalt:
Das Buch Hiob markiert den Beginn eines Wandlungsprozesses des biblischen Gottesbildes, der im Zusammenhang mit Auschwitz seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht und dazu geführt hat, von einer Gotteskrise (Metz) zu sprechen. Untersucht werden im ersten Teil dieses Buches die Hiob-Interpretationen von R. Girard, J. Roth, E. Bloch, A. Lowe, L. Marcuse, M. Susman, C.G. Jung, A. Döblin und M. Sperber. Im zweiten Teil wird diese Gottes- und Religionskrise in Zusammenhang gebracht mit dem Mißbrauch, der mit Gott und der Religion als Legitimationsinstanzen für Nationalismus, Rassismus, Krieg und Barbarei getrieben wurde und wird.

Autor(en):
Arnold Künzli, geb. 1919 in Zürich, verbrachte seine Kindheit und ersten Schuljahre in Zagreb. Er studierte von 1938 bis 1945 Philosophie, Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich. 1947 erschien in Zürich seine Dissertation über die Angst des modernen Menschen (am Beispiel Sören Kierkegaards). Anschliessend arbeitete er als Auslandskorrespondent in Rom, London und Bonn (1946 1955), dann als Redakteur in Basel (1956 1962). 1964 habilitierte er sich mit einer Arbeit über Marx an der Universität Basel in Philosophie der Politik. Diese Disziplin vertrat er bis 1971 als Privatdozent und bis 1984 als ausserordentlicher Professor. Er starb nach reichhaltiger publizistischer Tätigkeit 2008 in Bremgarten bei Bern.