Cistjakov, Ivan Petrovic:
Sibirien. Sibirien.
Tagebuch eines Lageraufsehers.
Mitarbeit: Scherbakova, Irina. Übersetzung: Kühn, Regine.
Zeugnisse & Dokumente.

Gebunden, 288 Seiten mit 15 Abb., 11,5 x 18,5 cm, 320 gr,
in deutscher Sprache.
2014 Matthes & Seitz Berlin.

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Cistjakov: Sibirien. Sibirien.

ISBN: 978-3-88221-092-7

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Zum Inhalt:
Zeugnisse von den Tätern der Stalin'schen Verbrechen sind sehr selten. Eines der beeindruckendsten liegt mit Sibirien, Sibirien erstmals übersetzt vor. Ivan Cisjakovs, ein kleines Rädchen im System, der sich als Zugführer an einem Abschnitt der Baikal-Amur-Magistrale selbst als Verbannter fühlte, berichtet in seinem Tagebuch aus den Jahren 1935/36 von der täglichen Arbeit als Kommandant der Lagerwache: Aufklärung von Fluchten, Schlägereien, Morde, Hunger, grausame Kälte, Verrat, Bestechung und Denunziation. Er erzählt darüber hinaus jedoch auch vom Leben in Sibirien, von der Jagd und der Erhabenheit der Natur.

Zum Autor:
Über den Autor des Tagebuchs Ivan Petrovic Cistjakov ist nur bekannt, dass er 1935 in die sowjetische Armee eingezogen, dem Sicherheitsdienst überstellt und als Aufseher in einem der Arbeitslager im Fernen Osten, dem BamLag, eingesetzt wurde. 1937/38 wurde er selbst repressiert, das heißt zu Lagerhaft verurteilt. Er fiel im Zweiten Weltkrieg 1941 an der Front in der Nähe von Tula.

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