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Bhave, Vinoba: Immerwährende Weisheit.

Bhave, Vinoba:
Immerwährende Weisheit.
Struktur und Technik des inneren Friedens.

Kartoniert, 167 Seiten, 13,5 x 19,5 cm, 230 gr. in deutscher Sprache.
2006 3., verbesserte Aufl., Hinder + Deelmann.
ISBN: 978-3-87348-097-1

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Zum Inhalt:
In diesem Buch wird der Yoga der immerwährenden Weisheit dargelegt. Es geht darum, einen bleibenden, dauerhaften Samadhi-Zustand in der Welt zu entwickeln. Das Problem wird in der Bhagavadgita angesprochen. Vinoba behandelt es hier ausführlich. Er hat in dieser Schrift den inneren Frieden des Einzelnen, jene wesentliche Voraussetzung des äußeren Friedens, gemäß seiner Struktur dargelegt und die Technik seiner Gewinnung entwickelt.
Formal gesehen stellt das Buch also ein Stück Kommentar zur Bhagavadgita dar. Inhaltlich bietet es eine Anleitung zum Erlangen der Grundlagen von Selbstdisziplin, Gleichmut und Gelassenheit als höchster Stufen yogischer Intelligenz. Von daher bildet es nicht nur eine unübertreffliche Ergänzung zur westlichen Yoga-Literatur, es übertrifft selbst einen erheblichen Teil der bisher im Westen erschienenen Texte zur Selbstbemeisterung. Trotz Vinobas tiefgreifender Anweisungen tritt hier der Yoga aus seiner Exklusivität hervor, bleibt nicht mehr eingeweihten Kreisen vorbehalten und wird für jeden zugänglich. Das ist für das Fruchtbarwerden der Begegnung zwischen Ost und West von unschätzbarem Wert.
Das Buch gehört ebenso zur politischen Propädeutik und Friedenswissenschaft wie zur philosophisch-psychologischen Erziehungsliteratur.

Autor(en):
Vinoba Bhave wurde am 11.September 1895 in Gagode, einem Dorf im (heutigen) indischen Bundesstaat Maharashtra als erstes von fünf Kindern einer Brahmanenfamilie geboren. Sein Vater war Textilkaufmann, seine Mutter eine fromme, abgeklärte Frau. Als Junge wollte er Sannyasin, wandernder Eremit werden. Während seiner Schulzeit war er stets Primus. Danach wollte er nach Varanasi (Benares) wandern, um sich in den Dienst einer höheren Sache zu stellen. Dazu kam es nach seiner Begegnung mit Mahatma Gandhi, dem er sich dort anschloß und als dessen "Nachfolger" er später in Indien allgemein anerkannt wurde. Zur Lösung des indischen Sozialproblems entwickelte er die (vor allem in Bihar) erfolgreiche Landschenkungsbewegung. Vinoba sprach zahlreiche Sprachen, er galt als ein "Acharya" (ist gleich: Lehrer). Obwohl einer ihrer tiefgründigsten Kritiker, war er ein heimlicher Berater (Warner) der einstigen indischen Ministerpräsidentin Indira Gandhi. Jahrelang galt er als Anwärter auf den Friedensnobelpreis. Er verstarb am 15.11.1982 in seinem (Frauen-) Ashram in Paunar (bei Wardha, Maharashtra), Indien.